Die Goldimplantation wird als ergänzende Behandlungsmöglichkeit bei ausgewählten chronischen orthopädischen Beschwerden eingesetzt. Dabei werden kleine Goldstücke an zuvor festgelegten Punkten im Gewebe platziert.
Ob dieses Verfahren für einen Hund infrage kommt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Vor einer Entscheidung stehen eine gründliche Untersuchung, eine gesicherte Diagnose und eine ehrliche Beratung über mögliche Ziele, Grenzen und Alternativen.
Vor der Behandlung
- Erhebung der bisherigen Krankengeschichte
- Untersuchung des Bewegungsapparates
- Sichtung vorhandener Befunde und Röntgenaufnahmen
- gegebenenfalls zusätzliche Diagnostik
- Besprechung bisheriger Behandlungen
- realistische Festlegung der Therapieziele
Goldakupunktur beim Hund: mögliche Einsatzbereiche
Für spezielle orthopädische Fragestellungen bieten wir die Goldakupunktur beziehungsweise Goldimplantation an, zum Beispiel bei:
- Gelenkerkrankungen
- Kreuzbandriss
- Luxation der Kniescheibe (Patellaluxation)
- Ellbogendysplasie (ED)
- Osteochondrose (OCD)
- Hüftdysplasie (HD)
Ablauf und Nachsorge
Die Punkte für die Goldimplantation werden individuell anhand des Befundes festgelegt. Wie sich der Zustand danach entwickelt, ist von Tier zu Tier verschieden. Deshalb begleiten wir den Verlauf mit Kontrollterminen und stimmen Bewegung, Belastung und gegebenenfalls Physiotherapie darauf ab.

